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"mir war nach was trinken gehen"

Tja, wollte sie. Und ich war nicht da. Wieder nicht. Schon vor ein paar Monaten wollte sie das, und da war ichs auchnicht. Damals sagte sies nciht, aber ich fühlte es, wusste es. Seltsam... beide Male sprüte ichs vorher, und fuhr trotzdem dorthin, wo ich hinwollte bzw. -musste, tat das Gefühl als grundlose Versäumensangst und Hoffnung ab. Aber dieses, genau dieses Gefühl hatte ich nur zweimal. Ich hoffe, dass es wiederkehrt. Und dann werd ich drauf hören.

Es wird wohl nur eine Person auf dieser Welt geben, die versteht, warum mir das so wichtig ist. Aber das macht nichts. hauptsache ich verstehs.

 Aber ich könnt mich in den Arsch beissen, dass ich wieder nicht da war, wieder eine Chance verloren ging, sie zu sehen. Statt sie zu sehen einen Unfall - yay, tolles Wochenende. Aber gut, besser als mein Mitbewohner, der ein Messer in den Bauch gekriegt hat; sagt er zumindest.

Trotzdem. Dreckswochenende. Sie nicht gesehen. Fuck. 

23.1.07 02:10


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Schlaflos in Stuttgart

Ganz stimmt es nicht - immerhin schlafe ich ja; nur halt tagsüber. Nicht gut für meine Gesundheit, meine Arbeitseinstellung oder mein Studium. Aber nachdem ich ja ohnehin abbreche - who cares? Oder? Mal sehen. Das nächste Semester noch. Vielleicht mach ich ja doch noch weiter. Dann sollt ich mich aber mal dransetzen, Exzerpt schreiben, für die Prüfungen lernen, die bald kommen. Tja, sollt ich.... ich sollt auch meinen Vater anrufen wegen des Unfalls. Sollt ich. Und ich sollt den Gin Tonic nicht trinken, der neben mir steht. Dabei hab ich nach Mittwoch gar keinen Bock, zu trinken. Tjaja, Mittwoch.. ne wichtige Vorlesung sausen lassen für den Drecksauftritt; hat sich rausgestellt, dass es nicht mal sein musste. Drecksveranstalter. Vier Stunden Fahrt durch das Schneechaos, endlose Suche nach der Halle, wo der Mist stattfinden sollte. Fahrt ins Hotel. Essen gegangen, kurz in ner Kneipe gewesen. Alk-Zähler: ein kleines Glas Sekt, ein Ramazotti, ein Gin Tonic. Nicht viel. Dann noch 4 oder 5 Bier (wieviele nun eigentlich? *grübel*) in der Suite. Nicht viel, zumindest nicht nach meinen aktualisierten Maßstäben. 4 Stunden Schlaf - ausreichend. Am nächsten Tag trotzdem tot, Kater ohne Ende. Ich hab wenig Erinnerungen an den Abend. Von der Bandbesprechung wenig bis garnichts mitgekriegt. Den ersten Teil des Auftritts komplett versaut, keine Improvisationsideen, Soli verpeilt, Changes vergessen, Abläufe verschlafen. Fuck. Nach der Pause wurds besser, aber bis dahin hat uns eh keiner mehr zugehört. Immerhin - 200 Euro und Fahrtkosten; mehr als ich in 2 12-Stunden-Schichten Tankstelle verdient hab. Trotzdem; nichts als Ärger gehabt mit diesem Auftritt. Samstag abend nicht hier gewesen, Unfall gehabt, Stress mit den Bandkollegen. Zum Kotzen. Und nun bin ich hier, und mein Schlafrhythmus ist komplett umgedreht. Immernoch kein Exzerpt angefangen - 3 müssens sein bis zum 12., oder kein Schein. Immernoch nicht zu lernen begonnen, dabei hab ich wenig Ahnung von der Einführung in die Sozialwissenschaften und keine vom politischen System der BRD, nachdem die Vorlesung dermaßen mies ist. Aber nein, ich raff mich nicht auf. Mann, ich ekel mich grad selbst an. Verbringe meine Nächte mit Computerspielen und miesen Pornos, die ich angucke, um die Einsamkeit für 5 Minuten zu vergessen (es funktioniert nie) und verschlaf meine Tage. Der Unfall ist eine Woche her; ich hab mich noch immer nicht drum gekümmert. Zu essen hab ich auch nichts mehr hier, und ausser mir kauft in der WG keiner die Kleinigkeiten des täglichen Lebens ein. Naja, morgen wieder. Und irgendwas muss ich schließlich auch beitragen; geh den Leuten ohnehin genug auf den Keks. Aber kein Selbstmitleid hier. Nicht jetzt. Im Kopfhörer singt Lucky Jim "Halleluja"; trauriges Lied. Bin ich müde? Ja, bin ich wohl. Aber ich bin erst vor 12 Stunden aufgestanden. Ich werd nicht schlafen können, Alk hin oder her.

Warum trink ich eigentlich grad? Gute Frage; hab nichtmal Lust auf Alk. Und trotzdem. Um was zu tun zu haben? Oder um einfach weg zu sein? Fast wie Soma aus Brave New World... vielleicht auch, um zu vergessen, dass ich eigentlich Arbeit zu erledigen hätte, eigentlich was aus meinem Leben machen sollte. Meine drei weiblichen Freundinnen (darunter auch die Frau, die ich noch immer liebe) machen sich Sorgen, dass ich zum Alkoholiker werden könnte. Ich hab es als unbegründet abgetan. Aber wer weiß; vielleicht haben sie nicht unrecht. Ich sollte weniger trinken. Aber wer wusste schon, dass Alkohol die Dinge so einfach macht. Es einfach macht, zu fühlen. Kein Kampf mehr, kein Nachdenken mehr, kein Balancieren zwischen Selbstmitleid und Kälte. Alles weg, zu komplex.

Ich dreh die Musik lautlautlaut auf. Ich wünschte, ich hätte gute Kopfhörer. Aber die sind so teuer. Mal das headset aufprobieren, auch wenns unbequem ist. Scheint besser zu sein. Ist besser. Halt unbequem. Naja, dafür ist die Musik schöner, und bald merk ichs eh nicht mehr.

Noch ein Schluck. Und mehr "Halleluja". Schön... und nachher Musik von ihr. Auch wenns mich noch trauriger machen wird. Liebe tut eben weh, das muss so sein. Ich bin glaub ich über die Phase hinaus, in der man denkt, das Gute zu kriegen, ohne den Schmerz zu erleben. Ich wünschte nur, ich hätte sie einmal sehen, einmal berühren, einmal ganz lieben dürfen. Aber Wünschen bringt nichts. Es gibt nur das, was ist. Ob ich sie je sehen werde?

Ich frage mich, worum sich der Film eigentlich dreht, den ich im Titel zitiere. Ich kenne nur den Titel (eine meiner Seltsamkeiten; ich kenne vielvielviel mehr Filmtitel und Filmzusammenfassungen als Filme), habe keine Ahnung, worum er sich dreht. Ist es der mit Meg ryan udn Tom Hanks, in dem sie sich in seine Stimme verliebt? Ich weiß es nicht, keine Ahnung. Ich könnte nachsehen, aber ich hab nicht die leiseste Lust dazu. Zuviel Aufwand. Würde diesen Blog jemand lesen, würde man mir sicher Auskunft erteilen; so werde ich eben irgendwann mal suchen, falls ich diesen Ort mal in nüchternem Zustand aufsuche - ich bin nicht sicher, ob das je vorgekommen ist bisher.

Ich sollte schlafengehen; vieleicht werde ich auch, wenn de rAlkoholgehalt meines Blutes hoch genug ist. Bisher ist der Plan, wachzubleiben, bis der Lidl in der Nachbarschaft öffnet, um Essen und Cola einzukaufen; vielleicht auch Bier, obwohl ich noch Gin habe. Mal sehen.

Und nun? Nun lege ich Tom Waits ein, suche mir etwas zu tun im Netz und bemitleide jeden, der sich durch diesen langen und sinnlosen Eintrag gewühlt hat....  Vielleicht wäre ich ein guter Kolumnist. Aber dafür fehlt der Humor in dem, was ich schreibe.

Ich hoffe, sie schläft noch und hatte eine ruhige Nacht.

Und ich hoffe auch, dass ein eventueller zukünftiger Leser grad noch ruhig schläft, ohne an den Wecker zu denken, der bald klingelt.

Es wird Zeit, dass ich hier wieder öfter schreibe, wirklich.

Und nun mehr Gin Tonic - und Musik. 

29.1.07 05:44


Ich höre Yann Tiersen, den Valse d'Amelie. Ich kann ihn auch selbst spielen, wenn auch nicht so schön.

Warum zur Hölle bin ich so sehr einsam?

Mehr Gin.

Ich liebe dich. 

29.1.07 07:25


Ich sollte seit Stunden schlafen... spätestens um halb neun muss ich aufstehen, und morgen ist ein langer und (theoretisch) arbeitsreicher Tag. Und doch sitze ich hier, lese Webcomics, höre Musik und tue mir selbst leid.

Gestern morgen begegnete ich ihr online. Ich war betrunken (obwohl ich nicht glaube, dass sie es bemerkt hat), und alles war weit weg. Nach 10 Minuten reden musste sie zur Arbeit oderso - inzwischen weiß ich längst ncht mehr, was wahr ist und was Ausrede, um nicht mit mir zu reden oder mich nicht zu sehen - und ich fiel ins Bett und schlief, weil es wieder so wehtat; schlief bis halb 6 Uhr abends. Und doch ist alles leer, wenn ich nicht mit ihr reden kann.

Hätte ich ein Ziel, könnte ich darauf hinarbeiten. Aber so? Ich hab mir wieder einmal eine Illusion genommen, die Illusion, alles würde gut, wenn ich nur jemanden fände, mit dem ich sein kann. Ich fand. Ich habs vermasselt. Nun ist auch dieses letzte Ziel durch seine Erfüllung bedeutungslos geworden, wie all die anderen vor ihm. Und nun? Nun sitze ich da, und es scheint mir, als könnte ich nie glücklich sein, und als gäbe es nichts mehr, das ich anstreben könnte. Aber sterben will ich auch nicht. Ich hab schreckliche Angst vor dem Tod. Was also? Mich aufraffen und sagen "was solls, ist sie eben weg, das Leben geht weiter" oder so. Nur.... wozu? Was soll es nützen? Sie wird nicht zurückkommen deswegen, sie hat jemand anderen, der ihr näher ist, der gut zu ihr ist. Und jemand anderen finden... wen könnte ich finden? Kanns denn noch jemanden geben, der mich versteht? Wohl kaum. Das Paradoxon ist simpel und wie folgt: Ich habe sie gefunden (oder sie mich? Das wohl eher). Sie berührte mich, denn sie ist wunderschön. Und sie sah hinter meine Masken und meine Bilder, sah den Menschen dahinter, als erste und einzige. Aber jeder, der das tut, sieht die Kleinheit und die Schwäche und wird wieder gehen. Nähe kann es nur sein, wenn ich ganz gesehen werd. Aber wenn man mich ganz sieht, will man mir nicht mehr nah sein. Simpel und beschissen.

Ja, ich bin selbstmitleidig. Aber ich seh grad echt keine Wege mehr.

30.1.07 05:18





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