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Gnossiennes 1

Schöne Stücke, sehr schön. Ich sollte sie spielen lernen, auch wenn sie auf einem E-Piano nicht sehr gut klingen werden.

Am Dienstag und Mittwoch sind die Prüfungen. Es ist viel zu lernen, aber ich werd es schaffen, wenn auch vielleicht nicht gut. Danach werd ich mich erstmal bewusstlos saufen. Heute würd ich auch gerne. Aber dann ist morgen nix mit lernen. Mist.
Trotzdem scheint das grad die einizige Möglichkeit zu sein, ein wenig Ruhe zu finden; der starre, betäubte Schlaf des Alkohols.

Mehr folgt bald, falls irgendjemand es lesen wollen sollte. 

10.2.07 03:19


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Gnossienes II

Mehr Musik von ihr. Es tut weh; aber jeder Stich im Herzen ist auch gut. Er beweist, dass ich nicht ganz kalt bin, dass ich nicht verdränge. Auch wenn sie mir gerade so sehr fehlt, dass ich zerspringen könnte.

Es ist spät; zu spät, wie üblich. Ich hab fast den ganzen Tag nichts gemacht. Noch 2 Tage bis zu den Prüfungen. Aber ich werds schaffen. Ich hab nen Plan. Ich kriegs hin, und auch das Referat am Dienstag. Ich schaff es. Ich schaff es immer.

Dieses Mal ist es nur schwieriger, weil ich nicht wirklich Motivation finde, es zu schaffen. Will ich denn überhaupt weitermachen? 40 Jahre Wahlforscher ist nicht grade klasse. Naja *shrug* erstmal sehen. Erstmal die Prüfungen bestehen, das referat machen und halten, die Exzerpte schreiben. Meine Scheine kriegen. Abends saufen, sobald die Prüfungen um sind. Am Samstag dann dorthin, wo ich mal zuhause war. Aufnahmen. Freunde wiedersehen. Irgendetwas in mir schreit, dass sie mich dann wieder sehen wollen wird; irgendwie ist so vieles in unserer Nähe an der Zeit gescheitert. Daran, dass es nie zusammenstimmte. Dass wir uns zwar liebten.. aber nicht gleichzeitig. Als meine Liebe wahrhaft begann, war ihre vorüber.

Am Mittwoch habe ich mit ihr gesprochen... dabei erfahren, wie sehr ich aus ihrem Leben draussen bin. Ganz, ganz draussen. So wie sie aus meinem - selbiges aber, weil sie es nicht mehr wissen will, nciht mehr teilhaben mag daran. Und ich wills ihr nicht aufzwingen; es brächte auch nichts, ich könnt es nichteinmal.

Ob ich hierbleiben werde? Ich weiß es nicht. Hier hält mich nichts. Aber es gibt auch nichts, das mich an einen anderen Ort zieht. Sie wohnt vermutlich nur ein paar Kilometer entfernt... es könnte genausogut die andere Seite des Mondes sein, man merkt keinen Unterschied. Aber vielleicht ist sie jetzt etwas glücklicher. Zumindest zweifelt ihr Neuer nicht, wie ich das tat. Damit hab ich sie glaube ich am meisten verletzt.

Aber zu anderem. Nur zu was? Es gibt nicht mehr viel zu schreiben. Ich kann mich nicht betrinken, denn ich muss lernen. Und tus trotzdem nciht. Naja, morgen - Gott, wie lange sage ich das schon? Aber morgen muss ich, oder ich kann nciht einmal das Referat halten. Ich muss es allein machen, mein Partner war seit Weihnachten nicht mehr in der Uni und ist nicht erreichbar, hat offenbar abgebrochen. Naja, ist mir letztenendes lieber. Mehr Freiraum. Morgen also Referat... Politisches System das Wichtigste rausschreiben und auswendig lernen... Einführung Sowi noch einmal durchgehen. Viel Arbeit. Machbar. Ich muss mich nur endlich treten.

Soweit zu diesem Teil des Eintrags.

Und dann noch zu einem weiteren. Dazu, dass tatsächlich irgendeine verlorene Seele in mein Guestbook geschrieben hat. Nunje... zum einen Grüße an besagte Seele *verbeug* (und jeden anderen Leser, sollte es einen weiteren geben) - zum anderen eine Erklärung über diesen Blog.
Mir ist klar, dass es genug Ah-die-Welt-ist-schlecht-und-Liebe-tut-weh-ich-bin-arm-Blogs gibt. Man braucht nicht noch einen weiteren. Deshalb schreibe ich hier in erster Linie für mich. Ich stelle es ins Netz, denn sonst würde ich mir selbst keinen Anlass geben können, zu schreiben - aber in erster Linie stellen die Einträge dieser Seite kleine Gedankenlager oder - häufiger - kleine Jammerpools für mich persönlich dar. Natürlich steht es jedem frei, es zu lesen - aber es ist nicht erforderlich, damit dieser Blog existieren kann.
Das dazu - als Ersatz für die ursprüngliche Erklärung vor dem Relaunch. Vielleicht werd ich sie zusammen mit den paar alten Einträgen eines Tages wieder online stellen... aber dazu ist noch nicht genug Zeit vergangen. Mal sehen, ob je genug vergangen sein wird.

So, und mit diesen melodramatisch-klischeeigen Worten entschwinde ich zu Unreal Tournament und danach in mein Bett - eine gute Nacht an jeden, der dies lesen mag.

Fortsetzung folgt.

___________________________

Ein Addendum zu obigem: Trotzdem freue ich mich, wenn es jemanden gibt, der hier mitliest.

11.2.07 02:59


Blogüberlegungen

Was verbindet die Gnossiennes-Einträge? Eine gute Frage... die Musik ist es nicht. Auch sie ist es nicht, denn sie ist bislang der rote Faden, der sich durch alle Einträge - und jetzt auch diesen hier - zieht. Vielleicht ist es mein Versuch, mich mit meiner Faulheit und meiner Ziellosigkeit zu konfrontieren, jetzt vor den Klausuren. Vielleicht aber auch das genaue Gegenteil; der Versuch, diese Gefühle auszulagern, um kein schlechtes Gewissen zu haben. Mag sein; ist zumidnest wahrscheinlicher als die erste Variante. Und warum Gnossiennes? Nur wegen der Musik, die ich hörte bei Beginn des ersten Eintrages. Das ist schade, und wird Satie nicht gerecht. Ich muss noch arbeiten daran, wie ich schreibe. Rote Fäden suchen. Sollte ich Kategorien einrichten? Mir damit Linien vorgeben? Aber nein.. auch das geht nicht. Dazu fließt das Schreiben zu sehr, bleibt nicht bei einem Gedanken, obgleich ich dazu neige, immer zum gleichen zurückzukehren. Und wer würde die Kategorien nutzen? Doch nur ich; und ich habe auch so Übersicht und Überblick, denke strukturierend und katalogisierend. Soll also immerhin mein Blog unsortiert bleiben.

Die About-Page sollte ich aber ausfüllen. Ja, sollte ich. Morgen. Oder so. 

11.2.07 03:08


Der Augenblick danach

So. Die erste Prüfung vorüber. Nun sitze ich hier in der Unibibliothek (warum schreibe ich eigentlich hier, wo jeder mir über die Schulter sehen könnte? - Weil keiner es wird) und mühe mich, ein Referat auszuarbeiten, das ich in 2 Stunden halten muss. Früh dran wie immer.

Die Klausur war schwerer als die Beispielklausuren. Und ich war schlecht vorbereitet, sehr schlecht. Und hab meine Zeit in der Klausur auf die Aufgaben vergeudet, die ich nicht konnte und musste zum Schluss die Aufgaben vernachlässigen, die ich gewusst hätte - und die viele Punkte gaben. Aus dem lässigen Spruch "Ziel 4,0" wird plötzlich Ernst. Zwar kann ich nachschreiben, aber nur einmal. Orientierungsprüfung. Hoffnung also 4,0. *hoff* Aber erstmal auf das Referat konzentrieren, und auf die zweite Klausur am Abend. Die wird eher schwerer als leichter werden, und ich bin nur unwesentlich besser vorbereitet. Gut, dass ich am Nachmittag noch 2 Stunden Zeit habe.

Der Augenblick danach... der Augenblick, in dem alles noch unwirklich scheint, nachdem etwas wirklich schiefgelaufen ist. Nach solchen Prüfungen dehnt und streckt er sich; weniger Unwirklichkeit, dafür länger. Ein wirklicher Augenblick danach wird erst kommen, wenn ich das Ergebnis habe - zumindest wenn das Ergebnis "durchgefallen" lautet. Dann stellt sich die Unwirklichkeit ein, dieses "Mir passiert das doch nicht"-Gefühl. So wie das auch mit Unfällen ist... die plötzliche Klarheit, dass man nicht mehr die Kontrolle hat, und dann das plötzliche Erkennen, dass etwas wirklich, wirklich schiefging. Ich hab es nie so erlebt, als ob die Zeit stehenbliebe. Für mich waren es immer Momente seltsamer Klarheit. Manchmal auch Angst; aber vor allem Klarheit. Das Bewusstsein, dass etwas in Gang gesetzt ist, das sich nicht mehr aufhalten lässt und das unweigerlich ungut endet - ob nun in einer Unannehmlichkeit, einem Schreck (wie damals, als ich plötzlich quer stand auf der Autobahnabfahrt) oder in der Katastrophe. Was ist dabei besser... diesen Augenblick erleben, und in diesem Augenblick die Chance haben, sich darauf einzustellen, oder nichts kommen zu sehen, plötzlich den Schlag zu spüren? Eigentlich ist die Frage müßig, denn wir können nicht auswählen, oder nur in den seltensten Fällen. Dennoch bevorzuge ich die erste Variante; sehen und sich darauf einstellen.

Nur.. warum habe ich gerade dieses Gefühl? Leise zwar, aber drängend, nagend, präsent. Die Unwirklichkeit, aber auch das Gefühl, dass es nicht zu vermeiden ist. Was ist "es"? Was wurde in Gang gesetzt? Ich weiß es nicht, aber es macht mich nervös.

Nun aber Referat. Um auf andere Gedanken zu kommen. Und weil ich den Schein nicht bekomme, wenn ich es jetzt nicht mache.

 

13.2.07 11:46


Sweet Home

Eine lange Woche liegt hinter mir. Und gerade auf etwas Frustration, weil mein übertakteter Schrotthaufen von einem Rechner kurz vor Fertigstellung dieses Eintrags beschlossen hat, sich selbstständig neu zu starten. Naja. Dafür jetzt eine Flasche Martini neben mir, auch schon was. Also noch einmal.

Bayern ist anstrengender als hier, obwohl ich dort noch weniger tue/tun muss. Warum, frag ich mich.. zum einen wohl wegen dem, was mal meine Familie war. Jeder seine eigene Version der Vergangenheit, seine eigene Version, wer nun an all den Brüchen die Schuld trägt. Und ich bin in der Mitte, als einziger, der versuchen kann, sachlich zu bleiben, weil ich als einziger die Zeit, die sie alle verbittert, nicht erlebt habe oder nicht mehr erinnern kann. Dafür bin ich darauf angewiesen, irgendwo zwischen drei verschiedenen Geschichten das zu sehen, was am ehesten das widerspiegelt, was sich als Ganzes zugetragen hat; und zu sehen oder zu ahnen, wie jeder dieser drei Menschen und seine Geschichte, seine Bilder, sich jeweils gegenseitig geformt haben. Viel Verantwortung; und Verantwortung, die ich nicht tragen will, weil ich weiß, wie aussichtslos es ist. Aber irgendetwas muss ich doch tun?
Die eine Woche jedenfalls war mehr als ausreichend. Gut wieder hier zu sein. Man würde einander nicht auf der Pelle sitzen in ihrer Wohnung, meint meine Mutter. Man hätte Privatsphäre. Meint sie. Ich nächtige im Wohnzimmer auf der Ausziehcouch, wenn ich bei ihr bin; die Tür hat einen Glaseinsatz. Ich bin dankbar, wieder in meinem vertrauten Zimmer zu sein - Holztür, abschließbar, und ganz allein meins.

*trink* So... das erste Glas Martini weg. Ich spür die Auswirkungen bereits, und spüre auch, wie mein Magen rebelliert, den ich heute mit einem Müllessensmischmasch gequält habe, und der Martini sowieso nicht mehr gewöhnt ist (bei dem Long Island Iced Tea am Donnerstag hat er nicht gemuckt.. und mein Kopf war da klarer, als er es jetzt ist, nach nur einer halben Flasche Martini Bianco. Schräg). Hoffentlich kein Erbrechen; keinen Bock darauf. Aber ich hab recht gute Kontrolle über meine Körperfunktionen. Naja, weiter. Dabei singen draussen schon die Vögel, und ich muss in den nächsten 2 Tagen noch 2 Exzerpte schreiben. Egal. Ausserdem hab ich meine erste Prüfung bestanden (wenn auch mit 3,7) - das ist doch ein Grund zum Langaufbleiben und Martinitrinken?.. nein, eine Ausrede, sagt der kleine Teil von mir, der sich selbst über die Schulter sieht. Ja, sagt der große andere Teil, aber mehr brauch ich auch nicht, und so lange ich das weiß, ist es doch gut? Nein, sagt wieder der kleine Teil, ist es nicht. Es ist nicht gut, sich oder andere zu täuschen, es ist nicht gut, sich zu betrinken, und es ist nicht gut, die Nächte durchzumachen. So, jetzt würg ich den kleinen Teil ein bisschen ab, soweit er sich abwürgen lässt. Mistkerl.
Aber wir waren bei der Woche in Bayern, der "Alten Heimat". Auch meine beiden wichtigen Freunde hab ich gesehen. Mit Flo kann ich nicht mehr reden, wir können nichts mehr machen. Und Elisabeth ist schon so weit weg, dass sie die Entfernung gar nciht mehr spürt. Ich hasse das alles. Die ganze Woche ist sie mir ausgewichen (mag aber auch was mit dem Sonntag zu tun haben, an dem ich sie in Konrads Haus einlud, nur damit sie dann doch mit dem Hausherrn wegging, weil wir ne LAN machten - schuldlos bin ich beileibe nicht). Heute - bzw. gestern - also Kaffeetrinken. Eigentlich allein; ich wollte ernst mit ihr reden. Aber sie musste unbedingt nochmal an unsere alte Schule, jemandem eine Jacke zurückbringen, und hat dann einen anderen Jemand mit zum Kaffeetrinken geschleift. Naja, was solls. Allles zerbricht; aber das hab ich mir selbst eingehandelt. Das Weitweggehen ist Selstschutz vor all der Scheisse, die zwischen meinem Vater und meiner Mutter abläuft. Aber es kostet eben auch viel; so wie mein sonstiger Rückzug, der trotz allem krumm und unrein ist.

Das weiß auch sie. Dass er krumm ist, unrein. Hab zweimal mit ihr getelt während der Woche... scheint ihr leichter zu fallen, wenn ich weit weg bin. Ihr Neuer arbeitet jetzt hier, ab Donnerstag. Hat schon ne Wohnung und alles. Tja.. offenbar ist er wirklich besser für sie, nach allem, was ich höre. Das bringt mich in ein Dilemma. Dass ich sie liebe, bedeutet einerseits, dass ich ihr nahe sein will und den anderen auf den Jupiter wünsche. Andererseits bedeutet es, dass ich will, dass es ihr gutgeht - und das tut es nunmal mehr, wenn er bei ihr ist, nicht ich. Fuck.
Am Mittwoch haben wir das einemal getelt. Da war ich vorher spazieren, und wir schrieben SMS; irgendwann hab ich mich ins gefrorene Gras neben der Straße gelegt. Es hat Überwindung gekostet, wieder aufzustehen. Aber naja. Egal. Sehen werd ich sie wohl nicht mehr in diesem Leben - auch nicht in einem anderen, falls es sowas je gibt. Aber wiegesagt, was solls. Im Endeffekt profitieren mehr Menschen von der Entwicklung, als dabei verlieren, also ist es gut. Hihi... Utilitarismus als Instrument des Selbstmitleides. Aber egal.
Meine Güte.. warum bin ich so betrunken? Hab doch kaum was getrunken.. und konnt am Donnerstag einwandfrei fahren. Komisch, das. Naja, was solls. Endlich mal wieder Saufen. Ist gesund, geistig gesehen zumindest. Es hilft mir, mich durch meine eigenen Lügen zu arbeiten - ich lüge viel zu viel. Unrein, wie gesagt.
Huch. Die Martiniflasche ist leer. Offenbar hatte ich den Plan, mir den Rest noch einzuschenken, schon vor 10 Minuten, und hab ihn da auch umgesetzt. Naja. Wobei festzustellen ist - um eine Lüge. ein Bild zu beseitigen - dass die Flasche schon zu Beginn nur noch etwa zu 3/5 voll war. Reste einer Party, auch wenn ich mich grad nciht erinner, welcher. Abver aussser mir trinkt hier keiner Martini. Bin der einzige Martinitrinker und der einzige Gin-Trinker. Praktisch. *trink*
Sollte ich müde sein? Vielleicgt.. immerhin ist es halb 7 Uhr morgens. Aber was solls. Ich bin lebend zurückgekehrt - soweit dies ein Zurück ist - und bin wieder in meinem sicheren Zimmer. Gut. Diesmal kein Autoärger - auch klasse. Nicht so klasse ist, dass ich entdeckt habe (in dieser langen Woche in Bayern, in der es nichts zu tun gab), dass es nichts mehr gibt, das mir Freude bereitet. Selbst PC zocke ich nicht mehr, weil es mir Spaß macht, sondern weil es Erfolgserlebnisse ohne Leistung verspricht. Das ist zwar bei allen Spielern so, aber ihnen macht es wenigstens noch Spaß. Mir nicht mehr. Nurnoch Erfolg ohne Leistung. Ätzend. Drecksendorphine oderso *Bioniete bin*. Sie könnt mir da helfen... sie hat Ahnung von allem, auch von Bio. Eine der wenigen Menschen, von denen ich einfach so sagen kann "Intelligenter als ich". Davon kenn ich wenige. Ja, arrogant. Ist aber so. Und gar nicht mehr so arrogant, wenn man weiß, dass ich begriffen habe, dass Intelligenz weder Leistung noch Belohnung ist, sondern Verantwortung - Verantwortung, die ich vernachlässige. zum Kotzen. Aber egal. Kein Selbstmitleid, Alkohol hin oder her. Auch wenn Martini besser schmeckt als Long Island Iced Tea.

Was noch?  Nur eines. Ne Weile nicht mehr zurück. Es ist zu kaputtmachend, zu sehr zerrend - auch wenn ich damit ein Weichling bin. Erstmal nen großen Bogen um Bayern. Dafür bin ich schließlich weit weg gezogen.

nun aber Schluss. Noch ein paar Forenposts, ein paar Webcomics, dann Bett. Gute Nacht alljenen, die dies lesen mögen (viele sinds ja nicht ^^). 

27.2.07 06:34


Something in the way...

Immer die gleichen zwei Akkorde. Das ganze Lied durch. Und trotzdem ist es so genial. Ich liebe den Song.

Verdammt, ich vermiss sie so sehr. Warum muss ich sie so sehr vermissen?
(du musst nicht, sagt das Arschloch)

Warum kann ich sie ünberhaupt so sehr vermissen?
(kannst du das denn wirklich? fragt das Arschloch)

Liebe ist wie ein gemeinsamer Traum. Noch einmal das Lied. Nicht ihre Lieder, nicht heute. Denn dabei erhebt sich die Erinnerung - "Du hast das Lied nicht verdient". Das hab ich wohl nicht.

Mehr Gin. Mehr Gin!

Ich liebe sie so sehr.
(oder ist es Obsession? hämt das Arschloch)

Das Messer. Ein bisschen. Blut auf meinen Armen. Nicht viel. In ein paar Tagen ist es verheilt. Nicht die tieferen Schnitte von früher, die man noch immer sieht. Nur ein bisschen.

Noch einmal Lied. Gin. GIN! Viel zu früh schon wieder. Nichts erledigt. Ist mir egal, völlig. Alles scheissegal. Wen interessiert der gottverdammte Drecksschein? Alle, nur nicht mich. Wenn ich sie verloren hab, was ist dann noch wichtig? 

Mehr Gin. Mehr Messser. Nur nicht kotzen.

Ein Rhythmuswechsel des Basses, den ich noch nie zuvor bemerkt habe.

Warum sie so wichtig ist?
Weil es nur sie gibt. Weil diese Tiefe, diese unglaubliche Tiefe und Weite, nirgendwo mehr sonst ist. Jeder Mensch ist einzigartig. Aber nur sie ist es wirklich. Sie ist nicht das absolute Gute, ich glorifiziere sie nicht.

Aber wenn man die Seele eines Menschen mit einer Insel vergleichen will, so ist die ihre ein ganzer Kontinent. Und wieviele davon gibt es schon?

Verliebt war ich oft. Geliebt habe ich nur einmal.

Scheissnacht.

 

Ich liebe dich.
 

 

 

 

28.2.07 05:37





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