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ich hab so angst, dass sie mich jetzt doch noch verlässt. ich wollt sie nicht shcon wieder enttäuschen, aber es ging nicht anders, ncoh von vorher, und... ich hab so angstangstangstangstangst.

scheisse.

ich hab so angst, und sie tut mir so leid.

2.10.09 20:01


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Ein kurzes Vermissen

Was mir fehlt, ohne besondere Reihenfolge:

Die Hitze
Der Schnee
Der Regen
Der Wald
Die Herbstsonne
Katzen
Die Macchia
Zypressen
Italien
Vietnam
Ein Lächeln
Umarmungen
Küsse
Schlaf
Wachsein
Klarheit
Träume
Tischtennis
Kickern
Dart
Schach
Backgammon
Schafkopf
Die Burg
Die Flüsse
Die Samstage in Mannis Kneipe
Wandern
Den Gasspeicher
Straßenbahnen
Sie.

Man darf das Vermissen nicht vergessen, das hab ich aus Erfahrung gelernt. Aber will man funktionieren, darf es auch nicht viel Raum haben. Und deshalb ist jetzt wieder Ruh.

 

4.10.09 15:52


Dämmerung

Eigentlich wollt ich ja nur ne Viertelstunde in den Park oderso.

Der Geruch nach Pilzen, nach verrottendem Laub.. das ist angenehm, das ist Herbst. Eine kurze Guckpause an einem Brunnen - ein missgestaltetes Gesicht, das ewig einen Wasserstrahl in ein Becken spuckt. Ich muss mich an den "Brunnen" in Rom erinnern - wie hieß er noch gleich? - von dem man sagt, dass er, wenn man mit einer Hand in seiner Mundöffnung, eine Lüge spricht, selbige Hand abbeisst. Habs ausprobiert damals; meine Hand hab ich noch. Inzwischen merk ich dafür, dass ich Informatiker bin: Ich kreiere eine Aussage, die ein sicherer Test ist, indem sie immer gelogen ist. Ich bin komisch.
Nach einer Weile komm ich auf der Spitze des Hügels an, um den herum der Stadtpark aufgebaut ist - ein weites Rund, wie eine Lichtung, das jedoch nur drei Eingänge in der Steinmauer, die es umfriedet besitzt und mit der Feuerstelle in der Mitte ein wenig an einen keltischen Kultplatz erinnert. Ein schöner Ort für ein Feuer.... viel Platz, relative Ungestörtheit und Diskretion, und eine gewisse Vorwarnzeit für den Fall, dass die Bullen doch was mitkriegen. Vielleicht hier selbst einmal ein Feuer machen? Natürlich nur zu zweit oder dritt, was fast wie eine Verschwendung des Ortes wirkt. Wir werden sehen.
Ich steige auf der anderen Seite wieder herunter, und merke, dass es dunkler wird - die Nacht kommt, aber auch die Wolken werden dichter. Die ersten ganz, ganz sanften Spuren eines Gewitters ziehen in der Ferne auf. Ich mag das sehr.
Nachdem ich ein bisschen kreuz und quer gelaufen bin, entdecke ich einen sehr einladenden Weg, dem ich folge , bis ich kurz vor der Hügelspitze anhand eines an einen Strauch geknoteten Taschentuchs entdecke, dass es der Weg ist, den ich als erstes genommen habe, um auf die Hügelspitze zu kommen. Ich bin irritiert.
Als ich nach zwei weiteren Versuchen, den Park in der gewünschten Richtung zu verlassen, wieder auf der Hügelkuppe stehe, beginnt mir zu dämmern, dass ich es geschafft habe, mich im Stadtpark zu verlaufen. Im Stadtpark, gottimhimmel! Das Ding ist höchstens einen Quadratkilometer groß, wenn überhaupt. Gleichzeitig sucht mein übermüdetes Hirn nach Erklärungsmöglichkeiten: Spielen mir die durchwachten Nächte einen Streich, sodass ich immer wieder im Kreis laufe? Oder will der Park mich nicht fortlassen? Schlagartig scheint alles einen Ton düsterer, das Licht wirkt schwindend, und der Park nimmt eine sinistre, aber auch spannende Schattierung an.
Diese kleine Wahnvorstellung hält etwa 30 Sekunden an. Dann fällt mir auf, dass der Park rund um die Kuppe dreigeteilt ist, und ich immer zwischen den ersten beiden Teilen hin- und hergelaufen bin und mich gewundert habe, warum ich den von mir gewünschten Ausgang - der im dritten Teil liegt - nicht finde. Japp, definitiv Informatiker. Schade eigentlich - die Erklärung vom irrelenkenden Zauberpark hätte mir wesentlich besser gefallen, muss ich zugeben.
Jetzt finde ich relativ schnell hinaus, und bemerke dabei zum einen, dass es tatsächlich düsterer wird - Nacht und Gewitter rücken näher -, zum anderen, dass die Wege des Parks offenbar mit Absicht möglichst verwirrend und verschlungen gestaltet wurden. Ob dies nun geschehen ist, um den Park dadurch größer erscheinen zu lassen, als er ist (klappt bei mir ja gut....), oder um Aachen als Standort durch die Errichtung eines Abenteuerspielplatzes für Räuber und Vergewaltiger attraktiver zu machen, sei dahingestellt... dennoch, vor Einbruch der Dunkelheit schätze ich diese Arrangement, auch wenn es den Wald nicht einmal ansatzweise ersetzen kann. Zu gepflegt, freundlich, kultiviert; und zu sehr die Spur der Menschen.
Als ich schließlich aus dem Park draussen bin, stelle ich fest, dass ich doch den falschen Ausgang erwischt hab (Überraschung...) und noch etwas Fußmarsch vor mir habe. Zunächst jedoch werde ich fast von zwei Segways überfahren. Hilfe... aber passt. Wenn man irgendwo in Deutschland sinnfreies Technikspielzeug ausprobiert, weil es blinkt, summt und Geld kostet, dann in Aachen. Die beiden.. Fahrer? Steher? Lenker? whatever... ah! Technophilen entschuldigen sich bei mir, was ich mit einem undefinierten Grunzen, gepaart mit der Mimik eines Lobotomiepatienten, beantworte - meine sozialen Reflexe sind unverändert überarbeitungsbedürftig.

Um weiteren Überrollversuchen zu entgehen, biege ich in eine mir nicht bekannte Seitenstraße ein, die mich jedoch auf den Weg nach Hause, mit einer Zwischenstation beim Büdchen, bringen sollte.
Die Füße übernehmen jetzt wieder den Weg, ich habe Zeit aufzublicken - und finde mich in einer anderen Stadt wieder. Mittlerweile ist die Dämmerung hereingebrochen, und am Himmel jagen Gewitterwolken; dennoch geht kein Wind, und eine eigenartige Ruhe liegt in allem. Das entstehende Licht zeichnet die Stadt als eigenartigen Parallelort, als Welt der Schatten. Nicht bedrohlich, nicht einmal ansatzweise; jedoch völlig fremd. Eine Stadt, die ich noch nie betreten habe.
Hinter Vorhängen sieht man einen alten Mann in einen Fernseher starren... das künstliche Licht, und der starke Kontrast zu hier draussen lassen ihn wie tot erscheinen; als säße da eine leere Hülle - nein, nicht ganz. Als hätte sich ihr Bewohner ganz tief ins Innere zurückgezogen, und dem Körper die Welt überlassen.
Die Menschen, die mir entgegenkommen, wirken wie Gestalten eines Film-Noir-Werks. Vor mir ragt eine Kirche auf - düster, eine seltsame Basilika, die fremdartigen, mechanischen Göttern huldigt;
ich bin an einem Ort, der kein anderes als dieses Licht kennt.

Dann sehe ich das Schaufenster eines leeren Ladens, das mit frischen Brötchen und warmem Kaffee im Becher wirbt. Der Neonflamingo vor dem Headshop auf der anderen Straßenseite zwinkert mir noch einmal zu, und ich bin wieder in dem Aachen, das ich kenne, bin auf meinem üblichen Heimweg von der Uni.

Ins Büdchen, Cola kaufen; vorbei an einem Betrunkenen, der sich an ein Schaufenster stützt und die Welt anschreit; sich fragen, welche Erinnerung die Neonreklame in dieser seltsamen Abendgewitter heraufbeschwört, die da so hartknäckig im Hinterkopf sitzt; und zusehen, wie die Straßenlaternen angehen und in Aachen die Nacht beginnt.

 Da denkt man, man geht in den Park, und wo landet man? Im Zauberwald und der Schattenstadt. Ich sollte öfter rausgehen.

 

4.10.09 20:11


Drogen, Okkultes und Edamer

Seit... hm, einem Jahr, tendenziell aber eher mehr, gründet sich mein Weltbild darauf, dass wir die Welt nur über unsere Sinne wahrnehmen können und mithin Realität etwas Subjektives ist. Natürlich gibt es einen gewisssen intersubjektiven Bereich, eine gemeinsame Grundrealität, wenn man so will, der Erfahrungen und Wahrnehmungen, die man in Worte kleiden kann, und während das noch nicht garantiert, dass man die gleichen Phänomene mit den gleichen Worten bezeichnet (siehe Farbenblindheit: "Rot" bezeichnet je nach Betrachter eine eigene Farbe oder einen bestimmten Grauton) , garantiert es doch eine gewisse Ähnlichkeit in den Strukturen unserer Wahrnehmung. Das, sowie die Tatsache, dass wir nicht ständig in für uns nicht wahrnehmbare Löcher plumpsen oder von unsichtbaren Kreaturen gegessen werden, garantiert uns auch, dass unsere Wahrnehmungen in einem gewissen Kontakt zu dem stehen, was "im Aussen" geschieht. Für mich folgte und folgt daraus der Schluss, dass es müßig ist, Spekulationen über das anzustellen, was jenseits des Wahrnehmbaren liegt: Leben nach dem Tod, Gott, oder die Frage, ob wir Gehirne sind, die in einer Nährlösung schwimmen. So blöd es klingt: Für uns macht es ja keinen Unterschied, ob es jetzt Gottes Wille war, dass die Leitplanke ausgerechnet an der Stelle ein Loch hatte (oder eben nicht), oder obs einfach scheisse lief; oder ob nun die Nervenenden Schmerz melden, oder ein Rechner einen entsprechenden Stimulus weitergibt.
Gestern nun geriet ich über das Nachlesen zu einer Technik namens "Spiegelstarren" in ein Esoterikforum, und las wieder einmal mit einer Mischung aus Amüsement, Erstaunen und Befremden Beiträge von Nutzern, die im Tonfall der Normalität davon plaudern, sich mit den Hütern von Steinen zu unterhalten, und ausgedehnte ethische Diskussionen zum Gebrauch von Magie führen. Nun war mir das schon länger bekannt; dennoch kam eine eigentlich offensichtliche Erkenntnis erst jetzt.

Aus meinem oben geschilderten Weltbild ergeben sich nämlich zwei interessante Fragen:
1) Kann etwas, das ausserhalb unseres Wahrnehmungssystems existiert (sofern so etwas überhaupt existiert), dennoch Einfluss auf uns haben? Bisland tat ich das als unsinnig ab, bis mir auffiel, dass Interaktion nicht unbedingt immer gegenseitig sein muss, und die Annahme, das sei unsinnig, eigentlich selbst unsinnig ist.
2) Gibt es für uns Menschen Möglichkeiten, unsere Wahrnehmungsfähigkeiten zu erweitern?

Natürlich wirft Punkt 2 das Problem der oben angesprochenen Intersubjektivität auf - in dem Moment, in dem man sein Wahrnehmungsspektrum über die Norm hinaus erweitert, verlässt man auch die Übereinkunft darüber, was Realität ist, und die Möglichkeit, die eigenen Erfahrungen mit anderen abzugleichen. Womit Wahrnehmung, Autosuggestion, Halluzination und Wahnvorstellung ununterscheidbar werden - eine beunruhigende Vorstellung. Freundlicherweise liefert Frage 1 eine Lösung für dieses Dilemma, indem man neue Wahrnehmungen darauf überprüfen kann, ob eventuelle Auswirkungen in der gemeinsamen Realität auch von anderen wahrnehmbar sind. Sind sie das, ist die Wahrscheinlichkeit zumindest gut, dass man tatsächlich darin Erfolg hatte, das eigene Wahrnehmensspektrum zu erweitern. Sind sie es nicht... nun, dann wäre das ein guter Zeitpunkt, einen Arzt aufzusuchen. Und haben sie keine Auswirkungen, sind sie im Grunde genommen egal: Interessant, aber nicht lebensrelevant.

So weit, so schön. Was ergibt sich daraufhin für den Interessierten? Die Frage nach möglichen Wegen, die eigene Erfahrung zu erweitern. Dabei bietet sich zum einen der Konsum von psychtropen bzw. psychedelischen Drogen an, zum anderen eine gewaltige Vielfalt an esoterischen Techniken, die dieses Ziel verfolgen, und von meditativer Gymnastik bis zu magischen Riten vermutlich jeden gewünschten Grad an Seltsamkeit abdecken.
Drogen? Illegal, nicht ungefährlich, man verabschiedet sich unter Umständen von der Fähigkeit des Verstandesgebrauchs (zumindest während der Erfahrung), und mir fiele keine Möglichkeit ein, die Bilder und Erlebnisse während eines Substanzenrausches mit den Wahrnehmungen ausserhalb des Rausches "abzugleichen" - sprich, die Rauscherfahrungen bleiben auf den Rausch beschränkt. Zwar habe ich ein paarmal mit Leuten gesprochen (und ein paar Erfahrungsberichte gelesen), die erzählten, dass ein LSD- oder Salvia-Rausch ihr gesamtes Weltbild umschmissen, ihnen verblüffende Erkenntnisse über die Natur des Universums offenbarten, und Ähnliches. Interessant, aber nicht mein Ding - kein Ansatz, darüber nachzudenken, es zu analysieren, und keine Möglichkeit, festzustellen, woher dieses Wissen stammt. Lass ich also besser.
Bleibt noch die zweite Möglichkeit... Esoterik und Okkultes. Und hier wirds spannend, zumindest für mich.
Zum einen natürlich stellt sich hier das übliche Problem - wo fängt man an? Einfach so, im Selbstversuch? Das kostet Zeit, und ist unter Umständen durchaus risikobehaftet (dazu aber gleich mehr). Oder sucht man sich jemanden, der bereits Ahnung hat? Das wird schwierig. Leute, die sich ernsthaft mit Esoterik und dem Okkulten beschäftigen, sind so leicht zu finden wie Tiefkühlpizza mit echtem Käse drauf. Schließlich beanspruchen auch die rechten Strömungen der Neopaganisten, Scientology oder Hare Krishna für sich, ernsthafte Antworten bereitzustellen - genau wie alle anderen macht- und/oder profitorientierten Scharlatane, Personenkultführer und Faktenbieger. Wie also hier jemanden herausfiltern, dessen Interesse tatsächlich dem Verstehen und dem Vermitteln desselben gilt, und der nicht versucht, eine vorgefasste Meinung - ob nun für oder gegen Phänomene ausserhalb der Alltagswahrnehmung - zu bestätigen? Nicht einfach, und eine Fehlentscheidung bedeutet bestenfalls eine Menge verlorener Zeit, schlimmstenfalls einen Irrweg in eine Sekte oder einen Kult.
Dennoch: Das ist es nicht, was mich zögern lässt.
Ich hatte oben davon gesprochen, dass "Selbststudium" unter Umständen nicht ungefährlich ist, zumindest für mich. Warum?

Überspitzt ausgedrückt, bedeutet die Entscheidung, sich mit Esoterik und Okkultismus zu beschäftigen, für mich auch, meine geistige Gesundheit aufs Spiel zu setzen. Das klingt jetzt scheusslich melodramatisch, trifft es aber ganz gut.
Ich habe, seit ich denken kann, panische Angst vor allem, was man "übersinnlich" nennen könnte. Insbesondere Geister, aber auch andere unerklärliche Phänomene jagen mir eine Heidenangst ein - wohlgemerkt, ohne jemals etwas dergleichen erlebt zu haben. Leichte Paranoia und milde Panikwellen sind da für mich durchaus nichts ungewöhnliches, und ich entwickle von Zeit zu Zeit eigenartige Spleens, die dazu recht gut passen - in den letzten Wochen etwa eine starke, völlig unerklärliche Angst davor, in den Spiegel zu schauen. Angst davor, was ich darin sehen könnte - ein Spiegelbild von mir, das plötzlich unabhängig agiert, Dinge, die im Spiegel, jedoch nicht im Aussen da sind, oder umgekehrt - Dinge im Aussen, die nicht im Spiegel zu sehen sind. Es ist heller Tag, und weit und breit kein Spiegel in der Nähe. Dennoch bekomme ich, während ich das tippe, eine Gänsehaut und verspüre den starken Drang, mich ständig umzusehen (obwohl hinter mir nur die Wand ist - ich sitze so, dass ich beide Türen im Blick habe). Man sieht: Ich bin ein Feigling, und ein sehr sonderbarer noch dazu.
Das, addiert zu der Tatsache, dass eines der wenigen Dinge, an die ich glaube, unsere Fähigkeit, Dinge verstandesmäßig zu erfassen, ist, lassen obige, melodramatisch klingende Behauptung durchaus Substanz bekommen. Sollte ich tatsächlich eigenartige Phänomene erleben, will ich mir nicht vorstellen, was aus meinen kleinen Spleens und gelegentlichen Angstattacken wird; und selbst wenn nicht: Meine Paranoia schlafen nicht, und saugen begierig jede neue Drohung, jedes unstimmige Detail in sich auf.
Früher stand ich auf dem Standpunkt "Erkennen um jeden Preis". Jetzt, wo das realer wird, wo der Preis plötzlich nicht mehr ein Zahn oder ein Finger oder jahrelange Mühe, sondern meine Verwurzelung in "unsererer" Realität ist - jetzt muss ich mich ernsthaft der Frage stellen: Ist es das wert? Es gibt ein Rollenspiel namens "Call of Cthulhu"; ein Horrorrollenspiel, das im Cthulhu-Mythos von H.P. Lovecraft angesieldet ist. Darin haben die Charaktere neben allen anderen Statistiken auch einen Wert für die "geistige Stabilität". Eine der größsten Gefahren des Spiels ist es, irgendwann mit dem Grauen und der Fremdartigkeit dessen, dem man begegnet, nicht mehr zurechtzukommen, und einfach überzuschnappen - plötzlich kann ich mir das sehr gut vorstellen.

Das Problem an all dem ist: Mich beschleicht gleichzeitig die Vermutung, dass ich vor diesen meinen Ängsten keine Ruhe haben werd, bevor ich mich ihnen stelle. Die Frage ist nur: Was wird mich das kosten, und bin ich bereit, das zu zahlen?
Ich hab mir früher oft vorgestellt, Magier zu sein, fand das ne hübsche Vorstellung... ich weiß nicht, ob es in dieser Welt Magie gibt, aber wenn es sie gibt, so zeichnet einen Magier wohl vor allem die Fähigkeit und der Mut dazu aus, sich genau so etwas zu stellen: Der Ur-Angst vor dem Unbekannten, Unkalkulierbaren, die Beschäftigung mit Dingen, die das eigene mentale Gleichgewicht aus der Bahn werfen können. Ich muss sagen, das macht die Vorstellung nicht mehr anziehend, sondern vor allem eines: Beunruhigend.

Und ich hab ne Menge Fragen, die ich mir stellen muss, bevor ich mich entscheide, in welche Richtung ich jetzt geh.

12.10.09 17:11


Hypothetisches

Gerade würde es vermutlich etwa eine Woche dauern, bis man mich findet. Vielleicht länger, abhängig davon, wann mein Mitbewohner wiederkommt, einen seltsamen Geruch bemerkt und die Polizei alarmiert.

Aber das ist nur graue Theorie.

17.10.09 06:00





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